CBD – Das Wundermittel aus der Hanfpflanze?

Mit Cannabis bzw. Hanfpflanzen verbindet man bisweilen etwas eher Negatives. Drogen, Kriminalität und die Illegalität haben der eigentlich wundersamen Pflanze einen schlechten Ruf verpasst. Doch diese Fassade, die vom Gesetzgeber ziemlich künstlich aufrechterhalten wird, bröckelt immer weiter. Doch nicht alles was von der Hanfpflanze kommt ist auch verboten oder berauschend. So gerät das CBD, kurz für Cannabidiol, immer mehr in den Fokus der Medizin und Forschung. Bei Schmerzen, Krämpfen, Epilepsie und sogar bei Krebs soll der pflanzliche Wirkstoff helfen. CBD bzw. Cannabidiol ist ein wirkliches Wundermittel, welches wohl in absehbarer Zeit noch an Bekanntheit erlangen wird.

Das Cannabidiol ist dabei nur eines von vielen Cannabinoiden, die in der Cannabispflanze enthalten ist. Lediglich das THC, kurz für Tetrahydrocannabinol, steht auf der Betäubungsmittelliste. Der unautorisierte Handel, Kauf und Erwerb ist daher verboten. Haschisch, Marihuana und Weed sind aus diesem Grund illegal. Die Züchtungen dieser Pflanzen sind aber auch auf die Produktion großer Mengen des THC ausgelegt. Bei anderen Züchtungen wird auf einen hohen Gehalt an verschiedenen Cannabinoiden geachtet, darunter auch CBD. Je nach Hanfsorte können in der Pflanze zwischen 1 % und 18 % CBD enthalten sein. Gängige Werte sind aber zwischen 4 % und 8 % zu finden.

Während die eigentliche Wirkung des CBD darin liegt die berauschende Wirkung des THC zu mindern, fanden Forscher in den vergangenen Jahren immer mehr Anwendungsgebiete für das CBD alleine. Bei den wenigen durchgeführten Studien konnten viele Wirkungsweisen entdeckt werden. So zeigte sich eine schmerzlindernde Wirkung, sowie eine Wirkung bei Epilepsie und psychischen Erkrankungen. Darüber hinaus konnte auch eine Anwendung bei Bluthochdruck entdeckt werden. Bei Krebs soll CBD insofern wirken, dass es die Schmerzen als Begleitsymptome mindert. Eine tatsächliche tumorzerstörende Wirkung soll nur in Kombination mit anderen Cannabinoiden und THC möglich sein, doch die Studienlage dazu ist noch sehr dünn. Solange THC verboten bleibt ist der Spielraum nur sehr begrenzt.

Die wenigen Ergebnisse sind jedoch vielversprechend und so kann gehofft werden, dass in absehbarer Zeit Cannabis nicht nur weiter erforscht wird, sondern in weiteren Ländern, darunter auch Deutschland, legalisiert wird. Dies könnte den Anstoß für neue Behandlungsmöglichkeiten geben, die vielen leidenden Patienten Linderung verschaffen könnte. Doch auch das CBD, welches in Form von Ölen, Konzentraten und Kristallen gekauft werden kann, wird sich wohl weiter durchsetzen. Schon jetzt berichten viele Nutzer von guter Wirkung und vor allem guter Verträglichkeit. Nebenwirkungen sind auch den Studien nicht bekannt, sodass dem CBD ein großes Potential zugesprochen wird.