Mäuse: 5 Tipps gegen ungebetene Gäste

Der eine hält sie als Haustier, der andere möchte sie niemals in seinen eigenen 4 Wänden haben: Mäuse. Auf der einen Seite können diese kleinen Tiere sehr niedlich aussehen, auf der anderen Seite möchte man ihnen aber auch nicht zu nahekommen. Können Mäuse gefährlich sein? Übertragen sie vielleicht sogar Krankheiten? Ein paar wichtige Fakten rund um das Thema Mäuse und tierfreundliche Mittel gegen den ungebetenen Gast finden Sie in diesem Artikel.

Good to know

Die weitverbreitete Hausmaus gehört zu der Gattung der Nagetiere, zu welcher Gruppe noch 40 weitere Arten gehören. Die meisten von ihnen findet man allerdings in Süd- und Ostasien sowie in Afrika. Charakteristisch für Mäuse ist der lange, fein behaarte Schwanz, welcher 3 bis 11 Zentimeter lang werden kann. Der Körper einer Maus misst im Durchschnitt zwischen 4,5 bis 12,5 Zentimeter. Die zarten Tiere wiegen zwischen 12 und 35 Gramm und können sehr unterschiedliche Färbungen und Fellbeschaffenheiten aufweisen. Von weich bis rau oder stachelig und von hellgrau bis schwarzbraun ist alles möglich.

Grob kann man die Mäuse in zwei Kategorien einteilen. Einmal die wildlebenden und die kulturfolgenden Arten. Die wildlebenden Mäuse sind meist in der Nacht aktiv und leben auf dem Boden. Trotzdem können sie als gute Kletterer beschrieben werden. Um sich zu erholen und auszuruhen, verstecken sie sich in Felsspalten, eigens gegrabenen Erdlöchern oder menschlichen Unterkünften. Als Ernährungsgrundlage dienen Samen, Wurzeln, Blätter oder andere Pflanzenteile. Manche Arten haben ihre Ernährungsgewohnheit auf Insekten und Kleintiere erweitert. 

Die kulturfolgenden Mäusearten haben sich auf das Leben um den Menschen herum spezialisiert. Sie haben eine zusätzliche Fähigkeit erworben, und zwar das Schwimmen. Außerdem sind sie zu jeder Tages- und Nachtzeit aktiv und fressen alles, was ihnen zur Verfügung gestellt wird. Die Hausmaus ist extrem anpassungsfähig und kann ebenfalls als Nahrungsmittelschädling bezeichnet werden.

Was kann ich gegen Mäuse im Haus tun? 

Überprüfen Sie das Haus / die Wohnung 

Die winzigen Tierchen versuchen durch jede kleinste Öffnung, in das Haus zu kommen. Darum ist es wichtig, den Ort ausfindig zu machen, über den die Tiere hereingelangen. Das können Löcher in der Hausfassade sein, aber auch Kabelkanäle, offene Kellerfenster und -türen oder Leitungen sind eine Eintrittspforte für Mäuse und andere Tiere. Verschließen Sie diese Eindringmöglichkeit und vielleicht haben Sie damit bereits das größte Problem gelöst. Vergessen Sie bitte nicht darauf zu achten, dass sich keine Tiere mehr in Spalten oder Löchern befinden, da dies sonst den sicheren Tod bedeuten würde. 

Sauberkeit und Ordnung

Der Grund, warum man Mäuse im Haus hat, ist, dass sie Nahrungsmittel gewittert haben. Darum müssen dringend alle Abfälle und Essensreste unmittelbar entfernt werden. Geöffnete Lebensmittel, aromatischer Tee und andere duftende Speisen sollten luftdicht verschlossen oder im Kühlschrank gelagert werden. Dazu eignen sich Dosen und andere Behälter, die fest verschlossen werden können. Nicht umsonst zählen Mäuse zu den Nagetieren, denn sie können Verpackungen leicht öffnen. Auch das Futter von eventuellen Haustieren sollte luftdicht in Dosen aufbewahrt werden. 

Gerüche wirken Wunder

Wenn die Mäuse merken, dass es „bei Ihnen stinkt“, dann werden sie sich einen anderen Unterschlupf suchen. Mäuse mögen zum Beispiel kein Pfefferminzöl und Essig. Chili- oder Cayennepulver sollte keinesfalls zum Einsatz kommen, da diese Gewürze eine starke Atemnot bei den Tieren auslösen können.

Der natürliche Feind: die Katze

Wenn Sie sich kein Haustier zulegen möchten, dann lassen Sie sich benutztes Katzenstreu in einen Beutel füllen. Dieser Geruch sorgt für Angst unter den Mäusen und sehr wahrscheinlich wird die Flucht angetreten.

Lebendfallen

Der ungebetene Gast kann in einer Lebendfalle gefangen werden. Dafür muss nicht zwingend Geld ausgegeben werden, eine Eimerfalle kann man geschwind auch selber herstellen. Ist die Maus in die Falle gegangen, dann sollte sie weit weg (mindestens 100 Meter) vom Haus, bestenfalls auf einem Feld, freigelassen werden.